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SSS oder auch Second Sock Syndrom kenne ich. Durch den ersten Socken saust man noch so durch, ist begeistert über die Farbkombination und freut sich über das Ergebnis. Juhu, ein Socken fertig! Doch dann kommt die Ernüchterung. Ein zweiter Socken muss noch dazu. Für Einzelsocken gibt es einfach zu wenig Anwendungsmöglichkeiten. Idealerweise sollte der zweite Socken auch noch genauso aussehen wie der erste. Das kann schon mal zur Ernüchterung, manchmal sogar zur Verzweiflung führen.

Gestern musste ich leider feststellen, dass es außer SSS noch ein anderes Übel gibt, dass auch die begeistertste Strickerin befallen kann: SAS – Second Arm Syndrom.

Was war passiert? Den ersten Ärmel des Muschelsuchers hatte ich noch mit Elan gestrickt. Endlich kein endloser Körper in glatt rechts mehr. Ärmel sind doch viel kleiner und bestimmt ganz fix fertig. Angefangen mit einem Nadelspiel, nach ein paar Reihen festgestellt, dass das Maschenbild viel fester wird als auf der Rundstricknadel, kein größeres Nadelspiel dabeigehabt,  kurz nach einer Anleitung für Magic loop auf Youtube geschaut und dann noch einmal mit viel Schwung losgelegt. Ein Abend vor dem Fernseher, Autofahrt zur Familie, ein gemütlicher Abend dort und schwupp, erster Ärmel fertig.

Doch dann hat es mich überfallen. Aus dem Hinterhalt. Das Second Arm Syndrom. Auf der Rückfahrt hatte ich – ganz untypisch –  zunächst überhaupt keine Lust zum Stricken. Nach dem ersten Tankstopp habe ich mich aufgerafft. Anfangen ließ mich nur der Gedanke daran, dass auch der längster Ärmel einmal zu Ende geht. Außerdem sähe ein Pulli mit einem langen und einem kurzen Ärmel leider nicht wie ein Designerstück sondern einfach nur unfertig aus.

Abends vor dem Fernseher,  während Roland Emmerich in 2012 die Welt untergehen ließ, hatte ich ähnliche Gedanken beim Stricken des Ärmels of Doom. Auf einem anderen Kanal lief „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“. Ich fühlte mich eher wie die „Gefangene des Ärmels“. Auch „Harry Potter und der Ärmel des Schreckens“ wäre bestimmt kein Straßenfeger. Vielleicht „Ein Käfig voller Ärmel“. Leider kommt ein Ärmel selten allein. Doch immer noch besser als „Drei Ärmel für Charlie“. Oder der neue Horrorfilm für Strickfreunde „Vier Ärmel für ein Halleluja“. Ein bisschen muss ich noch durchhalten, damit ich aus vollem Herzen sagen kann

Ärmel gut, alles gut.

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