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Jetzt sind es schon ein paar Wochen, seit ich meinen Firelight-Pullunder endlich fertiggestellt habe. Deshalb gibt es heute Fotos vom fertigen Objekt sowie ein kurzes Résumé.

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Muster: Firelight von Ágnes Kutas-Keresztes aus der Knitty Winter 2011

Wolle: Zitron Lifestyle, 100% Merino, Lauflänge 155m/50g, bei Ravelry gelistet als „Sport weight“ in rot

Nadelstärke: 3,5mm (Bündchen und Blenden 3 mm)

Der Pullunder gefällt mir richtig gut und er sitzt toll. Schade nur, dass ich so lange (2 Monate) gebraucht habe, um ihn zu stricken, denn seitdem er fertig ist, ist das Wetter so toll, dass ich keinen Pullunder brauche. Ich wittere da einen Zusammenhang. Wer weiß, wenn ich schneller gewesen wäre, hätte der Sommer vielleicht schon früher Einzug gehalten. 😉

Firelight wird von unten in Runden in glatt links gestrickt. An den Armausschnitten wird dann geteilt und in Hin- und Rückreihen gearbeitet. Die einzige Nacht ist an den Schultern. Ich habe sie im Maschenstich Matratzenstich (das kommt davon, wenn man sich beim Schreiben unterhält) gemacht, damit sie stabiler ist. Am Ausschnitt und den Armausschnittkanten werden neue Maschen aufgenommen und eine Blende angestrickt. Für die Aufnahme der Maschen habe ich zunächst eine Reihe Kettmaschen auf den Pullunder gehäkelt und dann jeweils unter dem Maschenschenkel eingestochen, der näher am Rand liegt. Verändert habe ich nur die Position der Taille, die habe ich auf meine Körpermaße angepasst.

Durch das verhältnismäßig dünne Garn, die vielen linken Maschen und eine Phase, in der ich abends oft zu müde war, um viel zu stricken, hat Firelight recht lange gedauert. Glatt links hatte ich mir absichtlich ausgesucht, weil ich linke Maschen üben wollte. Ich stricke sonst sehr viel in Runden glatt rechts, daher fehlte mir Übung.

Nun, Übung hatte ich jetzt mehr als genug, danke schön. Wenn ich den Pullunder noch einmal machen würde, würde ich ihn nicht in Runden sondern in Teilen stricken. Die Zöpfe bewegen sich in jeder zweiten Runde, daher wäre es kein Problem, in Hin- und Rückreihen zu arbeiten und schneller wäre es auch noch. Einzig in dem Teil mit den Flammen ganz unten passiert auch mal was in jeder Runde, allerdings nur ungefähr zwei Mal. Das sollte also zu schaffen sein.

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Die Flammen finde ich richtig klasse. Außerdem bauschen sich die Zöpfe einmal zur einen und einmal zur anderen Seite aus, so dass sie lebendiger wirken. Ich freue mich schon sehr auf eine Gelegenheit Firelight auszuführen.

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„Am Sonntag in Ruhe den Ausschnitt und die Blenden an den Ärmeln fertigstellen“ – das war mein Plan. Doch der Weg zu einer Lösung, die mir wirklich gefällt, ist lang und steinig …

„Pick up and knit … stitches“ beginnt die Anleitung für die Ausschnittblende. Damit es nachher auch wirklich sauber aussieht, habe ich mein Technikbuch gewälzt. Dabei bin ich auf den Hinweis gestoßen, dass es für einen sauberen Übergang sinnvoll sei, zunächst eine Reihe Kettmaschen zu häkeln und diese dann aufzunehmen und abzustricken. Voller Elan habe ich angefangen, doch es wurden viel zu viele Maschen. Ein weiterer Blick ins Technikbuch schaffte Abhilfe. An den senkrechten Stellen soll man nicht in die Masche jeder Reihe einstechen sondern in vier Reihen nur drei Maschen arbeiten. Das liegt daran, dass die Maschenprobe mehr Reihen als Maschen auf 10 cm hat. Also habe ich noch einmal angefangen und habe auch tatsächlich eine mehr oder wenige passende Maschenzahl geschafft.

Als es dann ans Abketten ging hatte ich die Idee, es mit italienischem Abnähen (noch etwas, was ich noch nicht gemacht hatte) zu versuchen. Das ging zwar langsam, sah aber gut aus. Doch bei der Anprobe kam die Ernüchterung. Der Ausschnitt spannt viel zu sehr. Also habe ich ein Stück wieder aufgetrennt und normal abgekettet. Das war schon besser, aber trotzdem war die Blende noch zu fest. Ein Blick in die Anleitung brachte die nächste Erleuchtung – falsche Nadelstärke genommen. 2,5 statt 3 mm, da ich die amerikanische Angabe 2,5 für das deutsche Maß gehalten hatte. Beim Bündchen hatte ich die richtige Stärke genommen, aber das anscheinend seit damals wieder vergessen …

Aufgetrennt habe ich den Ausschnitt erstmal nicht, sondern als nächstes mit den Armausschnitten angefangen. Ein Armausschnitt fertig, anprobiert und … spannt. Der Übergang zwischen Körper und Blende ist viel zu fest geraten. Also noch mal ins Technikbuch geschaut und in einem anderen Abschnitt etwas darüber gefunden, wie man beim Aufnehmen von Maschen aus Kettmaschen die Festigkeit der Naht verändern kann.

Ich hatte, wie unten im Bild gezeigt, mit der Nadel unter beiden Maschenschenkeln durchgestochen und abgestrickt. Dadurch wird die Naht sehr fest und außerdem gibt es eine recht große Wulst auf der Rückseite.

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Es gibt aber noch die Möglichkeit, entweder nur unter dem vorderen oder nur unter dem hinteren Maschenschenkel einzustechen. Ich habe dann einfach beide Möglichkeiten ausprobiert, eine an jedem Arm und dann ausprobiert, was sich angezogen besser anfühlt und besser aussieht.

Auf dem linken Bild habe ich unter dem hinteren und auf dem rechten Bild unter dem vorderen Maschenschenkel eingestochen.

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Für diesen Pullunder gefällt mir die rechte Möglichkeit am besten. Die Naht ist dehnbar und nicht zu dick.

So, entschieden habe ich mich. Dann also die andere Seite wieder auftrennen und auch den Halsausschnitt nochmal machen … Fäden vernähen …

Ob ich mit diesem Pullunder jemals fertig werde?

Es hat geklappt. Durch die Strickbeutel-Nähaktion am Samstag habe ich schon am Sonntag meine Stricklaune wiedergefunden. Zum Beweis hier eine Momentaufnahme von meinem Sonntag Nachmittag.

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Auch wenn es auf dem Foto nicht so aussieht, habe ich tatsächlich gestrickt und nicht nur Kaffee getrunken. Der Pullunder ist „Firelight“ aus Knitty. Er gefällt mir immer noch richtig gut, aber der Strickprozess ist für mich quälend langsam. Der Pullunder wird von unten in Runden gestrickt und die Zöpfe sind auf einem glatt linken Hintergrund. Da ich bisher viele Projekte in Runden glatt rechts gestrickt hatte, dachte ich, dass das eine gute Übung sei, um bei linken Maschen schneller zu werden.

Ja, es ist eine gute Übung. Doch bin ich mir nicht mehr ganz sicher, warum ich mir dafür ein Projekt ausgesucht habe, das auch noch mit Nadelstärke 3,5 und recht dünner Wolle gestrickt wird. Seit ich an dem Armausschnitten angekommen bin und in Hin- und Rückreihen arbeite, geht es auf jeden Fall schneller. Der Ergebnis ist die Mühe jedoch auf jeden Fall wert. Es fehlen zwar noch die Blenden an Ausschnitt und Armausschnitten, doch bereits jetzt bin ich mit dem Ergebnis richtig zufrieden. Schaut mal.

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Die Flammen am unteren Rand hier noch einmal in Nahaufnahme.

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Die nächsten Tage werde ich leider nicht zum Stricken kommen, doch für Sonntag habe ich mir die Blenden vorgenommen. Drückt mir die Daumen, dass ich das sauber hinbekomme.

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