You are currently browsing the category archive for the ‘Uncategorized’ category.

Heute sind meine Namensbänder für meine Strickstücke angekommen. Auf die habe ich schon sehnsüchtig gewartet. Nachdem ich eine Zeitlang um solche Bänder herumgeschlichen war – zu teuer, brauch ich nicht wirklich – hab ich mir vor ein paar Wochen ein Herz gefasst und einfach mal welche bestellt. Einfach mal welche sind 50 Stück – eine kleinere Anzahl gibt es nicht.

Namensband

So sehen sie aus, meine Neuerwerbungen. Auf dem Foto sieht man gut, dass sie nicht bedruckt sondern gewebt sind. Ich habe extra eine neutrale Farbkombination gewählt, damit sie zu möglichst vielen Strickstücken passen.

Namensband Vorderseite Namensband Rückseite

So sieht es angenäht aus. Ich finde, dass die Mütze dadurch richtig aufgewertet wird. An meiner Annähtechnik muss ich aber noch etwas arbeiten.

Bestellt habe ich sie bei Namensbaender.de – das ist nichts für Kurzentschlossene. Ich habe per Vorkasse bestellt und verständlicherweise warten sie den Geldeingang ab, bevor die Bänder gefertigt werden. Ab dann beträgt die Lieferzeit nochmal ein bis zwei Wochen.

Ich finde, dass sich die Wartezeit gelohnt hat. Einen der nächsten Abende werde ich wohl damit verbringen, meine schon vorhandenen Strickstücke mit Bändern zu versehen. Jetzt ruft aber wieder der Cypress Cardigan. Sonst wird der nie fertig.

Heute habe ich in alten Fotos gestöbert und dabei einige Beweise dafür gefunden, dass meine Mutter schon früh versucht hat, mich mit ihrer Leidenschaft für selbstgestrickte Sachen anzustecken.

img008

img011

img010

img002

Sieht so aus, als ob es funktioniert hat.

img009

Erinnert Ihr Euch noch an Dolly das Körperdouble? Die Schneiderpuppe, die ich aus einem T-Shirt, einer Rolle Klebeband und Füllwatte gebastelt hatte? Sie hatte mir für meinen ersten Pullover gute Dienste geleistet. Leider kam heute der Tag, an dem sie den Dienst quittieren musste.

Woran lag das denn? Ich hatte damals ein zu kurzes T-Shirt genommen, dadurch war das Bündchen meiner Lieblings-Pulloverlänge nicht auf der Puppe sondern ein Stück darunter. Schon mal unpraktisch.

Außerdem hat sie etwas – nun wie soll ich sagen? Zugenommen? Nein, das ist es nicht. Die Maße stimmen schon noch. Sie hat mehr – die Form verloren. Seht selbst.

DSC01294

Tja und dann. Dann habe ich – einfach mal so – in eine Suchmaschine „verstellbare Schneiderpuppe“ eingegeben. Und eine bezahlbare gefunden. Sie ist zwar schon vor dem Wochenende eingezogen, doch bin ich erst heute dazu gekommen, sie auf meine Maße einzustellen.

DSC01292

Brustumfang, Taillenweite, Hüftumfang, Halsweite, Taillenhöhe und Körpergröße kann man einstellen. Da sie aus mehreren vorgeformten Segmenten besteht, kann man natürlich nicht alles haargenau einstellen. Damit Unterbrustweite und Umfang unter den Armen hinkommen, habe ich ihr einen BH angezogen und mit Bastelwatte ausgestopft.

DSC01289

 

Das Wollschaf fragt heute:

Was ist eure persönliche „Königsdisziplin“ beim Stricken? Aran? Lochmuster? Norwegermuster? Doppelstrick? Verkürzte Reihen?

Das sind nur Stichworte; vermutlich habt ihr eure ganz eigene Vorstellung von dem, was für euch das als am höchsten zu bewertende Strickkönnen ist.

Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage.

Mit meinem derzeitigen Strickkönnen würde ich mich selber als anfänglich fortgeschritten bezeichnen. Es gibt so vieles, was ich noch nicht ausprobiert habe. Aber genau das ist auch das Faszinierende am Stricken, dass es so viele Möglichkeiten gibt, dass ein einziges Leben gar nicht reichen wird, um alles einmal auszuprobieren. So wird es nie langweilig.

Schwierig ist an sich immer das, was man noch nicht ausprobiert hat. Aber wenn man nichts neues probiert, lernt man auch nichts dazu. Meine erste Mütze zum Beispiel habe ich mit einer anderen Garnstärke gestrickt, als in der Anleitung angegeben war. Das Garn war mehr als doppelt so dick. Dabei habe ich viel über Umrechnen auf unterschiedliche Maschenproben gelernt – und dass es nicht nur auf die Anzahl der Maschen sondern auch auf die der Reihen ankommt.

Mein erstes Tuch war ein simples Dreieckstuch – ein Baktus. Dabei habe ich Abnehmen und Zunehmen ohne Löcher gelernt. Dann habe ich den Hitchhiker ausprobiert, und mich dabei über jeden einzelnen Zacken gefreut. Was mir diese beiden Tücher vor allem beigebracht haben ist, das normale Sockenwolle für mich am Hals zu kratzig ist.

Also habe ich das nächste Tuch – Magrathea – aus Baumwolle gestrickt. Ich hatte mir extra ein Tuch mit einem großen Teil in glatt rechts und einem schmalen Rand mit Lochmuster ausgesucht, damit ich einerseits gut voran komme und andererseits Lochmuster und Strickschriften lerne. Das Anfangsdreieck für dieses Tuch musste ich bestimmt fünf Mal anfangen, weil ich mit ständig vertan habe und beim Auftrennen ratz fatz viel zu viele Maschen verloren habe. Erst mit regelmäßigen Lifelines ging es dann – gegen Ende des Tuchs konnte ich das Muster auswendig und auch heruntergefallene Maschen im Muster wieder retten. Herrlich weich ist das Tuch durch die weiche Baumwolle (Schachenmayer Egypto Cotton Color), die so gar keine Ähnlichkeit mit Topflappengarn hat, dann auch noch geworden.

Mein erster Pullover – Owls – über den ich hier im Blog ausführlich geschrieben habe, hat mir gleich mehrere Dinge beigebracht. Zum Einen , dass es seeehhr wichtig ist, die eigenen Körpermaße mit der Anleitung zu vergleichen und auch die Maße, die nicht angegeben sind, einfach kurz auszurechen, um zu häufiges Auftrennen zu vermeiden. Das Wichtigste ist aber, ein Modell auszusuchen, dass zur eigenen Körperform passt. Bei Owls war mir das nicht gelungen. Da hatten mich die entzückenden Eulen so abgelenkt, dass ich darauf gar nicht geachtet habe. Doch auch bei dem Pullover, an dem ich derzeitig arbeite, musste ich mich regelmäßig dazu zwingen, tatsächlich zu rechnen und zu messen und nicht einfach im Überschwang wild drauflos zu stricken.

Lochmuster schrecken mich in kleinen Dosen nicht mehr, aber ein ganzes Tuch in einem komplizierten Lochmuster, vielleicht sogar in einem, in dem in den Rückreihen nicht einfach nur linke Maschen gestrickt werden, stelle ich mir schwierig vor.

Farbwechsel finde ich immer noch schwierig. Bisher habe ich mich an Norwegermuster noch nicht herangetraut. Die einzigen Farbwechsel waren Streifen. Da fällt es mir noch nicht leicht, den Faden auf der Rückseite locker genug zu lassen.

Wenn ich nun also darüber nachdenke, was für mich aktuell die Königsdisziplin ist, komme ich zu mehr als einer Antwort.

1. Königsdisziplin – Pullover stricken, der passt und zu meiner Körperform passt

Status: Bis jetzt noch nicht gelungen, aber ich arbeite dran.

2. Königsdisziplin – Lacetuch mit nicht eingängigem Muster

Status: Da traue ich mich noch nicht ran

3. Königsdisziplin – Zopfmuster

Status: Bisher nur bei Owls, aber dieses Jahr möchte ich noch einen Pullover mit mehr Zöpfen schaffen. Ein richtiger Aran wird wohl noch etwas dauern.

4. Königsdisziplin – Norwegermuster

Status: Vielleicht erst mal ein paar Fausthandschuhe oder eine Mütze, ein Pullover schreckt mich noch ab

Was ich aber am spannendsten finde ist die Frage, was meine Antwort auf die Frage nach der Königsdisziplin im nächsten Jahr um diese Zeit sein wird. Wie viel habe ich wohl bis dahin schon gelernt, was ich jetzt noch schwierig finde. Doch ich bin mir sicher, dass es immer noch Neues zum Ausprobieren geben wird.

Enter your email address to follow this blog and receive notifications of new posts by email.

Follow Blog via Bloglovin

Follow on Bloglovin
creative.mother.thinking

explaining my life to strangers

Nice and Knit

Lovingly Hand Dyed Yarns

knit the hell out

More obsessed with each passing stitch.

dunkelbunt

DIY - Bloggen zwischen Stricken, Nähen und Katzenklo

Tee & Kekse

Ein Blog über DIY, Bücher & Lifestyle

Taras (Strick) -Welt

Jessica schreibt über Stricken und Handarbeiten und Stricken und Stricken

FadenStille

Jessica schreibt über Stricken und Handarbeiten und Stricken und Stricken

Amy Herzog Designs

hand knitting designs and software

Hacked By MD-GHOST

Jessica schreibt über Stricken und Handarbeiten und Stricken und Stricken