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Fotos von den eigenen Füßen zu machen, ist gar nicht so einfach. Bis man so ein Foto gemacht hat, dass man tatsächlich vorzeigen kann, dauert es. Daher habe ich mich neulich nach Dekofüßen umgesehen. Leider habe ich keinen in meiner Größe gefunden, so dass meine Vorstellung, damit meine selbstgestrickten Socken fotografieren zu können, schwierig umzusetzen wäre. Beim Stöbern im Netz bin ich auf die Anleitung von Ribbel-Queen zur Herstellung eines Dekofußes nach den eigenen Maßen gestoßen. Nachdem ich mir kurzzeitig etwas blöd vorkam, da das genau die Methode ist, nach der ich auch Dolly I hergestellt hatte, habe ich ratz fatz die benötigen Sachen zusammengesucht und meinen Fuß-„Abguss“ gebastelt.

Der fertige Fuß war dann natürlich ein Ansporn, meine Konfetti-Socken fertigzustellen. Die Wolle ist Meilenweit von Lana Grossa, die Socke einfach glatt rechts mit Herzchenferse gestrickt.

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Zusätzlich habe ich mit meiner Kamera herumexperimentiert. Anstatt einfach wie sonst im „Easy-Mode“ zu knipsen, habe ich mir die Anleitung heruntergeladen und etwas herumgeblättert. Dabei bin ich dann auf den Weißabgleich gestoßen. Ich kannte das vorher noch nicht, das ist aber eine tolle Funktion. Damit kann man die Farben auf dem Foto an die Lichtverhältnisse anpassen. Bei meiner Kamera kann man zwischen verschiedenen künstlichen Lichtquellen, einer Dämmerungs- und einer Tageslichteinstellung sowie einer Einstellung für Aufnahmen mit Blitz wählen. Als Beispiel hier noch ein Foto mit der falschen Einstellung und eins mit der Einstellung für Tageslicht ohne Blitz. Die beiden Fotos oben sind mit Blitz aufgenommen. Ich bin ganz begeistert und hoffe, dass damit zukünftig Blogeinträge mit dem Hinweis „die Farben sehen in echt ganz anders aus“ der Vergangenheit angehören.

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Übrigens suche ich noch nach einen Deko-Kopf, um Mützen zu fotografieren. Dafür bietet sich die Methode mit dem Klebeband aber weniger an.

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Meist versuche ich, nicht zu viele Projekte gleichzeitig auf den Nadeln zu haben. Trotzdem sammeln sie sich immer wieder an. Zu groß ist die Versuchung, etwas Neues anzuschlagen. Etwa weil ich eine tolle Anleitung gefunden habe, die ich unbedingt ausprobieren möchte oder weil ein spontaner Wollkauf nach Verarbeitung drängt.

Wie sieht es in meiner Projektliste derzeit aus? Noch in den letzten Zügen der Fertigstellung eines Pullovers in dunkel-dunkel-dunkelblau in Verbindung mit dem trüben Wetter habe ich Socken in fröhlichen Farben angeschlagen.

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Als nächstes großes Projekt habe ich mir eine Weste rausgesucht. Die Beschaffung des passenden Garns erwies sich als langwieriger als angenommen. Währenddessen war ein buntes Knäuel Sockenwolle in meine Einkaufstüte gehüpft, das natürlich auch nach Verarbeitung drängte. Ein Schultertuch wurde angeschlagen.

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Dann kam die bestellte Wolle für die Weste endlich an und damit begannen meine Sorgen. Was tun? Zuerst die Socken fertigstellen? Zuerst das Schultertuch fertigstellen? Oder doch gleich mit der Weste anfangen. Bei einem so schönen rot kann man nur schwerlich widerstehen.

Socken – die sind das Mitnahmeprojekt. Wenn ich die fertigstelle, dann muss ich zwangsläufig neue Socken anschlagen. Dann habe ich zwar fertige Socken aber immer noch mehrere Projekte gleichzeitig. Das ist also keine Lösung.

Dann also das Tuch fertigstellen. An sich klingt das logisch. Wenn man schön brav der Reihe nach ein Projekt nach dem anderen arbeitet, dann hat man schneller ein Ergebnis. Und schafft wahrscheinlich, weil man diszipliniert arbeitet, insgesamt in einem Jahr mehr Sachen, als wenn man immer zwischen den einzelnen hin- und herspringt und sich immer wieder neu in die Anleitung hineindenken muss. Von Projekten, die zur Seite gelegt wurden und seit Monaten auf ihre Fertigstellung harren, jetzt mal ganz zu schweigen (irgendwo habe ich doch noch die angefangenen Handschuhe … egal, die kommen im Herbst wieder dran).

Also strickte ich brav an meinem Schultertuch weiter. Die rote Wolle sah mich vorwurfsvoll an doch ich blieb standhaft. Mehrere Tage. Doch gestern dann hielt ich es nicht mehr aus. Eine kleine Maschenprobe ist doch gar kein richtiger Anfang. Das ist nur die Vorarbeit. Genauso wie das Vergleichen der Maße mit meinen Körpermaßen und Berechnen der Änderungen. Also fix die Maschenprobe angeschlagen. Während sie nach dem Waschen vor sich hin trocknete am Socken weitergestrickt.

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Heute bin ich mir sicher, dass es ein Denkfehler ist, dass man mit einem Projekt zur Zeit mehr schafft. Schließlich geht es darum, die verfügbare Zeit optimal auszunutzen. Mit mehreren Projekten gleichzeitig kann man sich immer das raussuchen, auf das man gerade am meisten Lust hat. Damit strickt man also ingesamt mehr Stunden in der Woche. Ein kleines Projekt, dass man überall hin mitnehmen kann, erhöht die zur Verfügung stehende Zeit noch einmal. So braucht man zwar für ein Teil mehr Tage als wenn man am Stück stricken würde, aber aufs Jahr gerechnet denke ich, dass man mit mehreren Projekten gleichzeitig weiter kommt.

Theoretisch müsste man jetzt einen Selbstversuch zu diesem Thema starten. Der wird aber schwierig umzusetzen, da die Vergleichbarkeit der einzelnen Wochen fehlt. Folglich muss ich einfach mit der Annahme weitermachen. Auch nicht schlimm. Hauptsache Stricken macht Spaß – ob mit einem oder mehreren Projekten.

Das SAS (Second Arm Syndrom) habe ich erfolgreich überwunden. Doch heißt es nun im Hause woolness Ärmel gut – alles gut? Weit gefehlt. Ärmel gut – doch Ausschnitt noch lange nicht gut. Genau diesen Ausschnitt hatte ich beim Kauf der Anleitung so charmant gefunden, nur leider sieht er bei mir nur unfertig aus.

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Daher habe ich kurzerhand einen Teil des Ausschnitts abgetrennt und in die andere Richtung ein hellblaues Halsbündchen angestrickt. Das gefällt mir schon viel besser.

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Damit soll aber noch nicht Schluss sein. Wer genau hinsieht, erkennt in der Mitte des Bündchens einen Teil in glatt rechts, mit dem ich noch etwas vorhabe.

Da so viel dunkelblau auf einmal nicht so recht zum endlich sonnigen Wetter passt und außerdem die Nähmaschine schlecht im Auto genutzt werden kann, habe ich kurzerhand für unseren heutigen Ausflug mein buntestes Knäuel Sockenwolle aus dem Stash geholt.???????????????????????????????

Nun habe ich auch eine Blog – endlich. Bisher habe ich mich meist als stiller Zuschauer in den anderen Strickblogs herumgetrieben.

Was habe ich hier vor? Ich möchte meine Leidenschaft für Wolle und alles, was man damit machen kann – vor allem aber Stricken mit Euch teilen. Ich bin noch lange kein Profi – das Stricken habe ich erst vor etwas mehr als einem Jahr wiederentdeckt und mich langsam über Schals, Socken und Mützen vorangearbeitet.

Damit es auch gleich etwas zu sehen gibt, zeige ich ein Paar Socken (ja, es ist tatsächlich ein Paar, auch wenn auf dem Foto nur einer zu sehen ist). Diese habe ich im Sommer angefangen und nach einer längeren Pause, in der sie zugunsten diverser anderer wolliger Projekte beiseite gelegt wurden, in den Weihnachtsferien fertiggestellt.

Socken_editedDie Farbe kommt auf dem Bild nicht gut raus. Es ist ein sehr intensives Türkis. Das Garn ist Drops Fabel print in der schönen Farbe „blue sea“. Die Wolle fühlte sich beim Stricken etwas kratzig auf der Haut an. Nach dem Waschen sind die Socken aber wunderbar weich geworden.

Die Socken habe ich nach der Anleitung von Stephanie Pearl-McPhee aka Yarnharlot aus ihrem Buch „Knitting rules“ gestrickt. Eine sehr einfach verständliche Anleitung, mit der man schon bald Socken stricken kann, ohne in eine Anleitung zu sehen. Vor allem die Ferse – verstärkte Herzchenferse – gefällt mir sehr gut. Socken mit Bumerang-Ferse passen bei meinem hohen Spann nicht gut, da sind Fersen mit Fersenwand einfach besser.

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