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Nachdem ich bei Tichiro den Riesenberg Knöpfe gesehen habe, hat es mir auch in den Fingern gekribbelt. 1500 Knöpfe habe ich erworben. Jetzt habe ich – hoffentlich – für jede Gelegenheit etwas Passendes. Natürlich sind bei so einem Restposten nicht alle Knöpfe toll, aber der Großteil gefällt mir gut. Außerdem macht es einfach Spaß, in großen Schachteln voller Knöpfe zu wühlen. Natürlich habe ich die ersten Knöpfe gleich angenäht.

Fractured Light 2

Diese Mütze – Fractured Light von Kirsten Kapur – hatte ich im Juni in einer Art Verzweiflung angefangen, weil ich unterwegs war und nichts mehr zum Stricken hatte. Den Sommer über lag sie lange fast vergessen an der Seite. Letzte Woche habe ich sie wieder hervorgeholt und fertig gestrickt. Was man alles so macht, wenn man sich davor drücken möchte, eine Armkugel einzunähen …

Sie strickt sich recht einfach, da das Muster sehr eingängig ist. Das geht sogar vor dem Fernseher. Gestrickt habe ich mit den Resten der Zitron Lifestyle, die von meinem Firelight übriggeblieben sind und Nadelstärke 3,5. Ich habe auch noch genug Wolle übrig, dass ich noch die passenden Handstulpen „Fractured Light Mittens“ machen kann.

Fractured Light 3

Nur eins gibt mir zu denken. Gestern Abend habe ich die Mütze fertiggestellt. Heute sind es 16 Grad und es regnet und windet. Das fühlt sich richtig herbstlich an. Hoffentlich kann die arme Mütze nichts dafür.

Dieses Wochenende war ich zu Besuch in Bonn. Zur Zeit befinde ich mich gerade im Zug gen Norden. Schade, das Wochenende hätte ruhig noch länger sein können.

Da der Owls-Pullover für den Zug etwas sperrig wäre, habe ich mir ein anderes Projekt mitgenommen. Und natürlich keins von denen, die ich schon angefangen habe. Es soll eine Mütze werden – Meret. Diesmal war zuerst die Wolle da und dann die Anleitung. Die Wolle ist Nuvola von Lana Grossa in blau. Das ist ein sehr sehr weiches Dochtgarn mit einem kleinen Polyzeugs-Anteil, das ich mal in einer Resteecke entdeckt hatte. Es fühlt sich beim Stricken fast an wie Watte und die Mütze wird sehr kuschelig. Ich hoffe nur, dass es nicht zu schnell Knötchen bildet, aber eine Mütze ist ja nicht so großen Belastungen ausgesetzt.

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So weit bin ich bis jetzt gekommen. Natürlich wäre ich noch viel weiter, wenn ich ausnahmsweise mal in der Lage gewesen wäre, mich an eine Anleitung zu halten. In dieser gibt es drei Größen – für 46, 51 und 56 cm Kopfumfang. Mein Kopfumfang ist 56 cm. Und jetzt ratet mal, welche Größe ich angeschlagen habe. Na? Richtig, 51 cm. Kann ja nicht sein, dass ich die größte Größe machen muss. Und vielleicht wird es ja lockerer als geplant … Das Bündchen hab ich somit zweimal hintereinander gestrickt, denn natürlich war es viel zu klein.

Die Anleitung ist wirklich sehr gut geschrieben und das Lochmuster ist recht eingängig. Da muss man kaum in die Anleitung sehen. Hier noch ein Foto aus der Nähe.

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Nun muss ich mich nur noch entschieden, wie viele Wiederholungen des Musters ich mache – je nachdem für „regular slouch“, „extra slouch“ oder „even more slouch“. Das klingt fast wie Inspector Very Long und Even Longer, was aber die Entscheidung auch nicht einfacher macht.

Über Weihnachten habe ich das ein oder andere Strickprojekt fertiggestellt – unter anderem auch diese Mütze hier für meinen kleinen Werder-Bremen Fan. Werder-Socken aus Regia Stadion Color hatte er schon. Aber eine Mütze fehlte noch. Nun ja, ein Schal fehlt immer noch – aber der gesellt sich zu der inzwischen endlos langen Liste der Dinge, die ich auf jeden Fall noch stricken möchte dazu.

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Aber zurück zur Mütze. Eine passende Wolle zu finden, war gar nicht so einfach. Sie sollte maschinenwaschbar, mit möglichst hohem Wollanteil damit sie schön warm hält, schön dick und – natürlich – werdergrün sein. Alle Wollgeschäfte der näheren Umgebung hatte ich schon ohne Erfolg abgeklappert und auch eine Suche im Internet blieb erfolglos. Mal war mir das Garn nicht dick genug, mal das grün nicht werdergrün genug, mal 100% Polyzeugs. Ich hatte schon fast aufgegeben, als mir plötzlich der rettende Einfall kam. Na klar, Sockenwolle doppelt genommen sollte doch warm genug für eine Mütze sein, oder? Also flugs in Wollgeschäft um die Ecke geeilt (hier auf dem Land eine halbe Stunde Fahrtzeit aber was tut man nicht alles für Wolle) und Regia vierfädig in grün und weiß erstanden.

Dann saß ich da erstmal mit meiner Wolle und dachte nach – welche Nadelstärke, wieviel Maschen? So lange stricke ich noch nicht, dass ich das sofort sehe, ich muss immer erst nachdenken, vergleichen und rechnen. Die Angaben auf der Banderole halfen nicht weiter, ich wollte die Wolle ja doppelt nehmen. Da kam mir die rettende Idee. Ich hatte doch erst kürzlich diese Socken aus Regia Alaska Color für mich gestrickt. (Die Anleitung ist übrigens kostenlos. Ergibt sehr kuschelige Haussocken.) Aus achtfädigem Sockengarn. Und für die Mütze hatte ich vierfädiges Sockengarn, dass ich doppelt nehmen wollte … Für die Socken hatte ich Nadelstärke 4,5 genommen, die Mütze sollte etwas fester sein, damit sie den Wind schön abhält, also Nadelstärke 4.

Kopfumfang des kleinen Fans 52 cm, also 104 Maschen (mit ein bißchen Zuwachs, soll ja noch ein paar Tage passen und so ein Bündchen ist ja dehnbar). Fürs Bündchen hab ich Nadelstärke 3,5 genommen und mit 2 rechts, 2 links losgelegt. 10 cm Bündchen, damit man es über den Ohren umschlagen kann. Ein bißchen fest wirkte es schon, aber nur ein bißchen … . Dann in der ersten Runde glatt rechts gleichmäßig verteilt 16 Maschen zugenommen und weiter für ein paar Reihen in grün. Für die Maschenzahl am Anfang und die Zunahmen habe ich darauf geachtet, dass die Zahl glatt durch eine Zahl zwischen 8 und 12 teilbar ist – das wird nachher für die Abnahmen wichtig.

Vor dem ersten Farbwechsel hab ich auf Youtube nachgesehen, ob ich eine Anleitung finde, wie man die Stufe beim Farbwechsel vermeiden kann. Bei einem anderen Projekt hatte ich das schon mal mit der „beim Farbwechsel mit beiden Fäden gleichzeitig stricken und dann später die Maschenschenkel verteilen“-Methode versucht, war aber nicht so glücklich mit dem Ergebnis gewesen. Aber auf YouTube findet man ja fast für jede Strickfrage ein Video. Ich habe es dann mit dieser Methode versucht – und bin begeistert. Die ist einfach und gibt gute Ergebnisse. Man muss nur aufpassen, die Fäden auf der Rückseite schön locker zu lassen (da hab ich noch ein bißchen Schwierigkeiten mit). Das Video müsste man auch ohne Englisch-Kenntnisse verstehen, da sie die Technik sehr langsam vorführt.

Doch so gut mir auch die Streifen gefallen hatten, musste ich mir doch langsam eingestehen, dass die Mütze inzwischen alleine stehen konnte, ohne auch nur im geringsten einzusacken. Die Nadelstärke war einfach zu klein. Also schweren Herzens alles nochmal aufgeribbelt und mit Nadelstärke 4 von vorne angefangen.

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Nach dem Bündchen und den Zunahmen habe ich dann 10 cm glatt rechts hoch gestrickt und mich an den Streifen gefreut. Für die Abnahmen habe ich die Maschenzahl durch 10 geteilt – macht 12 Maschen. Also 10 Maschen gestrickt und dann die 11. und 12. zusammengestrickt und das insgesamt 10 mal in dieser Runde. Dann zwei Runden glatt rechts und dann wieder 10 x die letzten beiden Maschen jeder Gruppe (diesmal also 10. und 11.) rechts zusammengestrickt. Insgesamt habe ich dreimal in jeder dritten Runde, dreimal in jeder 2. Runde und danach in jeder Runde abgenommen. Die letzten Maschen dann mit dem Faden zusammengezogen. Dann noch Fäden vernäht. Gewaschen. Mit Liebe getrocknet und die Farbwechsel beim Trocknen immer mal wieder glatt gezogen.

Dem kleinen Fan gefällt die Mütze. Ich wollte noch eine Bommel machen, aber dafür ist man als Schulkind anscheinend schon zu erwachsen. Wenn ich eine Bommelmütze möchte, muss ich sie wohl für mich selber machen …

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