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Hier war es die letzen beiden Monate fast wie ausgestorben. Ich hatte plötzlich keine Lust mehr zu stricken. Das ist mir in den letzten zwei  Jahren noch nicht passiert. Ich glaube, dass es daran lag, dass mir in dieser Zeit häufig schlecht war. Statt zu stricken habe ich gepuzzelt, gelesen, Sport gemacht oder einfach geschlafen – denn häufig müde war ich auch noch.  Gleichzeitig aber euphorisch und erwartungsvoll. Die Mamas unter Euch werden bestimmt schon erraten haben, woran das lag. Wir erwarten nämlich nächstes Jahr Nachwuchs. Jetzt sind die ersten drei Monate rum, seit einer Woche ist mir nicht mehr schlecht und meine Energie kehrt zurück. Langsam beginne ich auch wieder über Stricken nachzudenken. Morgens ist es hier schon so kalt, dass Handschuhe angebracht wären, und in meinem Korb liegt ein Paar, das fast fertig ist. Mein Mann wünscht sich eine neue Mütze, da er die vom letzten Jahr nicht mehr findet. Und zusätzlich habe ich jetzt einen guten Grund, Babysachen zu machen. Pullover für mich lasse ich besser erstmal – wer weiß, welche Größe mir nächstes Jahr zu dieser Zeit passen wird.

Gestern war hier aber Kindergeburtstag angesagt und dazu gehört natürlich auch ein Geburtstagskuchen. Der Kleine – darf ich ja gar nicht mehr sagen, er ist schließlich neun Jahre alt geworden – hatte sich einen Fußballfeldkuchen gewünscht. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Hier das Ergebnis – einmal mit Eckfahnen und einmal ohne.

Fußballkuchen

Fußballkuchen 2

Für diejenigen, die einen Fußballfeldkuchen für einen großen oder kleinen Fußballfan brauchen, hier das Rezept.

Backform: Backrahmen auf 34 x 24 cm einstellen, fetten und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech stellen

Backtemperatur: 180° (Ober- und Unterhitze)

Für den Teig:

500 g weiche Butter

400 g Zucker

2 Päckchen Vanillezucker

500 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

7 Eier

ca. 10 Eßlöffel Milch

2-3 Eßlöffel Kakaopulver

Für die Decke:

400 g Marzipanrohmasse (300g reichen auch, dann hat man aber bei den üblichen Packungsgrößen 100 g über)

140 g Puderzucker (bei 300 g Rohmasse entsprechend weniger, ca. 100 g)

grüne Lebensmittelfarbe (Am besten die in der Tube von Dr. Oetker, die es im Viererpack in rot, grün, blau und gelb gibt. Mit der hatte ich bei einer anderen Marzipanfärbeaktion sehr gute Ergebnisse. Diesmal hatte ich meinen Mann zum Einkaufen geschickt, der flüssige Farbe mitgebracht hat. Damit wird das Marzipan klebrig und man muss mehr Puderzucker nehmen. Backregale scheinen für Männer sehr unübersichtlich zu sein. )

Für die restliche Deko:

Gummibärchen als Spieler

Schokokugel als Ball

Zitronensaft oder Wasser und Puderzucker für die Linien

Für den Teig die Butter schaumig rühren und dann den Zucker und den Vanillezucker nach und nach unterrühren. Die Eier einzeln unterrühren und so lange weiterrühren, bis es eine schaumige Masse ergibt. Zuletzt ca. 8 Esslöffel Milch unterrühren. In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Dann die Mehlmischung unter die Schaummasse rühren. Die Hälfte des Teigs in den Backrahmen füllen. Die zweite Teighälfte mit dem Kakaopulver dunkel färben und noch 2 Esslöffel Milch unterrühren. Den dunklen Teig auf den hellen geben und mit einer Gabel spiralförmig durch den Teig ziehen. Anschließend den Teig glattstreichen und im vorgeheizten Ofen ca. 45 min. backen.

Den Kuchen abkühlen lassen. Ich musste einen Teil abschneiden, um eine glatte Oberfläche zu bekommen. Diese Seite habe ich dann nach unten gelegt, um eine schöne Fläche zum Dekorieren zu haben.

Für die Decke die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker mit der Hand verkneten. Dadurch wird sie weniger klebrig und lässt sich besser verarbeiten. Das Verkneten dauert etwas – nicht verzweifeln, es funktioniert wirklich. Anschließend die Lebensmittelfarbe dazugeben und so lange verkneten, bis die Masse gleichmäßig eingefärbt ist. Auf den Tuben steht normalerweise drauf, wieviel Farbe man braucht. Ansonsten mit wenig anfangen und bei Bedarf nachfärben.

Die Masse dann zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie etwas größer als den Kuchen ausrollen. Das geht am besten, wenn man die Arbeitsfläche mit einem nassen Lappen abwischt und dann erst die untere Folie auflegt. Dadurch bleibt sie besser an der Arbeitsfläche haften. Die ausgerollte Decke dann auf den abgekühlten Kuchen legen. Dafür eine Folie abziehen, Decke auflegen und dann die andere Folie abziehen. Die Seiten glatt streichen.

Für das Fußballfeld habe ich die Linien zunächst mit einem Messer vorgezeichnet. Für die Außenlinien habe ich ein Blatt Papier in DIN A 4 aufgelegt und nachgezeichnet. Die restlichen Linien habe ich jeweils abgemessen und nachgezeichnet. Für die Kreise habe ich Gläser in verschiedenen Größen auf den Kuchen gedrückt.

Anschließend den Puderzucker mit Zitronensaft glattrühren und in einen Gefrierbeutel füllen. Wie einen Spritzbeutel aufrollen und in die Spitze ein kleines Loch stechen. Dann die Linien auf dem Spielfeld mit der Zuckermischung nachzeichnen.

Spieler für zwei Mannschaften aussuchen und mit der Zuckermischung festkleben. Drei gelbe Gummibärchen als Schiedsrichter und Linienrichter aufkleben. Für den Ball auf die Schokokugel ein paar Tupfen Zuckermischung aufbringen und ebenfalls festkleben. Die Eckfahnen habe ich aus halbierten Schaschlikstäbchen und buntem Papier gebastelt.

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