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Natürlich konnte ich nicht widerstehen und habe sofort nach Fertigstellung der Seemless Saartje Bootees die nächsten Babyschühchen angeschlagen. Zwar gibt es in meinem Umfeld derzeit kein Baby, dass kleine gestrickte Stiefelchen in Neugeborenengröße braucht. Das macht aber nichts. Jetzt habe ich zumindest ein Geschenk, falls ich mal eins brauchen sollte.

Non-Striped Baby Bootees 1

Das Muster ist Closeknit’s Striped Baby Boots. Wie man sieht, sind meine nicht gestreift, sondern aus Resten einer gemusterten Sockenwolle gestrickt. Die Reste sind von meinen Konfetti-Socken übriggeblieben. Der Rest ist dadurch allerdings nicht merklich kleiner geworden.

Das Muster ist – bis auf eine Stelle – verständlich geschrieben. Man strickt zuerst den Schaft, dann den Oberfuß und dann die Seiten. Bis hierhin ist alles deutlich beschrieben. Zuletzt kommt die Sohle und dafür strickt man die letzte Masche jeder Reihe mit einer Masche von der Seite zusammen. Wenn man die erste Verwirrung ob der Anleitung überwunden hat, ist das ganz einfach.

Erste Reihe: Zwei zusammenstricken, rechts stricken bis zwei Maschen übrig sind, zwei zusammenstricken

Zweite Reihe: rechts stricken bis zur vorletzten Masche, letzte Masche abheben, erste Masche von der Seite abheben und zusammenstricken

Ab dann nur noch die zweite Reihe wiederholen und voila – Sohle und Seiten fügen sich wie durch Magie zusammen.

Wenn man nicht viel anderes zu tun hat, könnte man die Stiefelchen locker an zwei Abenden vor dem Fernseher stricken. Bei mir hat es eine Woche gedauert, weil ich so viel um die Ohren hatte, dass ich abends mein Strickzeug oft nur in der Hand gehalten habe, ohne eine einzige Masche zu stricken.

Erkenntnis der Woche: Allein vom Festhalten wird ein Strickstück nicht fertig.

Non-Striped Baby Bootees 2

Nun stricke ich weiter an meinem Cypress Cardigan, der unter dem Babysachen-Anfall etwas gelitten hat. Natürlich liebäugele ich schon wieder mit dem nächsten Babyteil. Ich darf aber erst etwas neues anschlagen, wenn Cypress gewaschen und gespannt vor sich hin trocknet und auf die Fertigstellung wartet …

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Die letzten beiden Abende und den heutigen Vormittag habe ich mir der Herstellung von zwei winzig kleinen Dingen verbracht.

Seemless Saartje 1

Was das wohl werden soll? Richtig, Babyschühchen.

Sonst bin ich kein „gutzi gutzi gu“-Typ. Heute habe ich mich dabei ertappt, dass ich „Schau mal, wie süß!“ und „Oh, wie putzig“ gerufen habe. Ich gebe auch zu, dass ich die Finger in die Schühchen gesteckt und damit gewackelt habe. Doch wie soll man auch beim Anblick von etwas derart Winzigem voll zurechnungsfähig bleiben?

Seemless Saartje 2

Muster: Fleegle’s seamless Saartje Booties

Wolle: Rest von Zitron Trecking 6fach

Nadelstärke: 2,5 mm (2 Rundstricknadeln)

Ich habe die Knöpfe weggelassen und die Bänder an die Vorderkanten der Schühchen genäht. Sonst war mir das Risiko zu groß, dass sie nach wenigen Stunden abgekaut sind. Die Anleitung ist klar beschrieben und ich habe sogar etwas neues gelernt. Damit meine ich nicht, dass ich jetzt weiß, dass ich auch noch in der Lage bin, den Fuß so an den Mund zu bekommen, dass ich, wenn ich denn wollte, Knöpfe von meinen Schuhen abbeißen könnte. Das musste ich einfach mal ausprobieren. Ich konnte nicht anders.

Nein, ich meine den Turkish Cast on. Das ist ein Wickelanschlag, der sich bestimmt auch gut für Sockenspitzen bei Socken, die von der Spitze an gestrickt werden, eignet. Ich fand ihn um Einiges einfacher als den anderen Wickelanschlag, den ich bisher ausprobiert habe.

Die Schühchen sind sehr dehnbar, so dass sie hoffentlich länger als zwei Wochen passen werden. Hoffentlich freuen sich die Eltern des zukünftigen kleinen Schuhträgers darüber.

Jetzt versuche ich gerade, den Drang zu unterdrücken, sofort die nächsten Babyschühchen anzuschlagen.

Heute sind meine Namensbänder für meine Strickstücke angekommen. Auf die habe ich schon sehnsüchtig gewartet. Nachdem ich eine Zeitlang um solche Bänder herumgeschlichen war – zu teuer, brauch ich nicht wirklich – hab ich mir vor ein paar Wochen ein Herz gefasst und einfach mal welche bestellt. Einfach mal welche sind 50 Stück – eine kleinere Anzahl gibt es nicht.

Namensband

So sehen sie aus, meine Neuerwerbungen. Auf dem Foto sieht man gut, dass sie nicht bedruckt sondern gewebt sind. Ich habe extra eine neutrale Farbkombination gewählt, damit sie zu möglichst vielen Strickstücken passen.

Namensband Vorderseite Namensband Rückseite

So sieht es angenäht aus. Ich finde, dass die Mütze dadurch richtig aufgewertet wird. An meiner Annähtechnik muss ich aber noch etwas arbeiten.

Bestellt habe ich sie bei Namensbaender.de – das ist nichts für Kurzentschlossene. Ich habe per Vorkasse bestellt und verständlicherweise warten sie den Geldeingang ab, bevor die Bänder gefertigt werden. Ab dann beträgt die Lieferzeit nochmal ein bis zwei Wochen.

Ich finde, dass sich die Wartezeit gelohnt hat. Einen der nächsten Abende werde ich wohl damit verbringen, meine schon vorhandenen Strickstücke mit Bändern zu versehen. Jetzt ruft aber wieder der Cypress Cardigan. Sonst wird der nie fertig.

Derzeit stricke ich hauptsächlich am Cypress Cardigan von Amy Herzog aus dem Buch „Knit to flatter“. Das ist der erste Pullover, den ich ein Einzelteilen und nicht in Runden stricke.

Cypress Cardigan

Wenn ich mir meine Projektseite auf Ravelry ansehe, dann fällt auf, dass es nicht wirklich schneller geht. Aber es fühlt sich zumindest so an. Vielleicht liegt es daran, dass die einzelnen Teile kleiner sind, als ein ganzer Pullover in Runden.

Außerdem … mal sehen, was ich dazu sage, wenn es daran geht, die Teile zusammen zu nähen. Ich bin schon etwas aufgeregt. Hoffentlich passt nachher alles. Zwischendurch mal anprobieren funktioniert hier nicht so einfach …

Einer meiner Lieblingsdesigner ist Glenna C.  Wer Zopfmuster mag, kommt an ihren Modellen nicht vorbei. Vor allem die Pullover und Strickjacken sind wunderschön. Bisher habe ich mich an ihre gemusterten Modelle noch nicht herangetraut. Diesen Winter soll das anders werden.

Wie praktisch, dass ich heute früh gesehen habe, dass sie bis einschließlich morgen einen Birthday Sale (25% Rabatt) auf alle selbst veröffentlichten Modelle hat. Da sind doch glatt drei Anleitungen in meinen Einkaufskorb gewandert. Der Jackson Creek Cardigan, der Locke St. Cardigan und die Viper Pilot Socks.

image

Mal sehen, ob ich die bis zum Frühling alle schaffe …

P.S.: Da ich derzeit nicht an meinen Computer komme, blogge ich vom iPad. Da geht das Einfügen von Links so bescheiden, dass ich Euch nur die Überblick-Seite verlinkt habe.

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