Nach dem Rückenbeulen-Desaster beim Owls-Pullover habe ich versucht, ganz tapfer zu sein, und ihn bis kurz vor dem Bündchen wieder aufgetrennt. Inzwischen bin ich kurz unter den Unterarmen angekommen und der Pullover passt jetzt deutlich besser. Dolly führt es Euch vor:

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Diesmal habe ich die Ab- und Zunahmen am Rücken genau nach Anleitung gemacht und dann auf die Zunahmen an den Seiten verzichtet. Dadurch habe ich praktisch den unteren Teil in der größeren Größe und den oberen Teil mit der Maschenzahl der eins kleineren Größe gestrickt. Bei den Ärmeln stand ich jetzt natürlich vor der Frage, in welcher Größe ich diese machen sollte. Einerseits mag ich es nicht, wenn Ärmel zu eng sind, aber andererseits benötige ich für die Eulen eine Maschenzahl, die durch zehn teilbar ist. Was also tun? Ich habe  die Ärmel kurzentschlossen in der größeren Größe angefangen, aber auf Höhe des Ellenbogens gemerkt, dass es deutlich zu weit wird. Und damit meine ich nicht „ein bißchen zu weit“ sondern „wenn ich möchte kriege ich hier beide Arme gleichzeitig rein“  zu weit. Seufz.

Also alles aufgeribbelt und neu angefangen. Anscheinend war ich an diesem Abend schon seeehhr müde, denn als ich nach dem Bündchen auf eine stärkere Nadel wechseln wollte, fiel mir auf, dass ich das Bündchen schon die ganze Zeit mit dieser Nadelstärke gestrickt hatte! Aaaarghhhh! Ich habe ja ernsthaft darüber nachgedacht, den Fehler einfach zu ignorieren und weiterzumachen aber dann hat doch die Vernunft gesiegt. Ich kenne mich doch. Wenn ich das gelassen hätte, dann hätte es mich bei jedem Anblick des Pullovers gestört. Also alles wieder aufgeribbelt …. da bin ich doch gespannt, wie oft ich das bei diesem Pullover noch machen muss … hoffentlich nicht zu oft … mit den Eulen habe ich ja noch nicht mal angefangen …

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So sieht der Ärmel heute aus. Viel fehlt nicht mehr bis zum Unterarm. Dann noch fix der zweite Ärmel … dann kann ich endlich mit den Eulen anfangen. Damit das nicht zu lange dauert, gehe ich jetzt schnell weiter stricken. Am Sonntag abend werde ich Euch dann wieder berichten, wie weit ich gekommen bin.

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